Brandmeldeanlagen |
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Es brennt öfters als man denktIn Deutschland ereignen sich jährlich zirka 230.000 Brände in Privatwohnungen. Obwohl viele Menschen eine unterschwellige Angst vor Feuer spüren, werden Maßnahmen des vor-beugenden Brandschutzes noch wenig berücksichtigt. Da hierzulande, anders als in den USA oder Schweden, keine gesetzliche Verpflichtung für Brandmeldesysteme im privaten Wohnungsbereich besteht, fallen vorsorgliche Schutzmaßnahmen in den individuellen Ver-antwortungsbereich. Doch weder konkrete Sicherheitsvorkehrungen zur Brandvermeidung noch Verhaltensempfehlungen für den Brandfall scheinen in der Bevölkerung ausreichend bekannt zu sein. Insbesondere in den Wintermonaten besteht ein erhöhtes Brandrisiko, das häufig mit adventlichem Kerzenschein, wärmenden Kaminfeuern, Vorbereitungen der Weih-nachtsfeierlichkeiten und feuergefährlichem Leichtsinn einhergeht. Vor dem Hintergrund die-ser jahreszeitlichen Aktualität bietet die Aktion „HausSicherheit mit System“ eine Schutzkarte an, die über notwendige Schutzvorkehrungen im Privathaushalt informiert.
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Kaltes Feuer – Brandursache Nr. 1Schadhafte elektrische Leitungen und die unsachgemäße
Verwendung von Elektrogeräten sind die häufigsten Auslöser
von Bränden. Fachleute bezeichnen diese von Laien oft über-sehenen
Brandgefahren als „kaltes Feuer“, da die Flammenbildung oft
erst zum spätern Zeitpunkt eintritt. So entstehen zum Beispiel bei
Kabelbränden von schlecht isolierten Elekt-rogeräten oder bei
der Überlastung von Steckdosen durch Mehrfachstecker gefährliche
Schwelbrände, die häufig zu spät entdeckt werden. Wenn
es an Elektrogeräten verdächtig knistert oder der Geruch von
überhitzten Kunststoffen wahrgenommen wird, ist es ratsam sofort
den Netzstecker der Geräte zu ziehen oder den Stromkreis durch die
Sicherung zu unterbrechen. |
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