Einbruchmeldeanlagen |
Einbrecher scheitern zunehmend an Sicherheitstechnik2002 wurden mehr als 130.000 Wohnungseinbrüche in
Deutschland registriert. Häufig nutzen Einbrecher die Gunst der Dunkelheit
am Abend oder in der Nacht. Mehr als ein Drittel der Wohnungseinbrüche
werden aber sogar tagsüber begangen. Wie im Programm Polizeilicher
Kriminalprävention (ProPK), einer länderübergreifenden
Einrichtung polizeilicher Präventionsarbeit mitgeteilt wird, ist
der Beuteschaden bei Wohnungseinbrüchen im Jahr 2002 auf gesamt 328,2
Millionen Euro angestiegen. In dieser Summe sind die Schäden durch
Vandalismus und gewaltsames Aufbrechen nicht eingerechnet. |
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Einbruch - Eingriff in die PrivatsphäreNeben den rein materiellen Schäden durch Wohnungseinbruch erleben Betroffene den Besuch ungebetener Gäste meistens als Eingriff in den ganz privaten Lebensbereich. Unterschwellige Ängste und ein generelles Unsicherheitsgefühl bleiben oft noch Monate bestehen. Gesteigerte Nervosität, Schlafstörungen und Alpträume sind typische Folgen bei Opfern von Wohnungseinbrüchen. Mitunter können diese psychischen Belastungen dazu führen, dass die Einbruchsopfer nicht mehr aus dem Haus gehen, auf Kontakte verzichten und ein überhöhtes Misstrauen entwickeln.Zur Bewältigung von Einbruchserlebnissen ist es empfehlenswert, fachliche Begleitung bei psychologische Beratungsstellen oder dem Weißen Ring in Anspruch zu nehmen, und somit den entstehenden Verlust an Lebensqualität zu reduzieren. Opfer von Einbrüchen werden häufig vom Gefühl der Ohnmacht geplagt. Sie beklagen den Verlust der Kontrolle über die eigenen vier Wände, das Gefühl der Geborgenheit und der geschützten Privatsphäre kann sich dann kaum noch einstellen. Die gezielte Information über wirksame Sicherungsmaßnahmen rund um Haus oder Wohnung ist deshalb ein wichtiger Bestandteil bei der Bewältigung von Einbruchserlebnissen. Polizeiliche Beratungsstellen und private Sicherheitsunternehmen geben hierzu gerne Auskunft. |
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